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      Bira von der Spessartquelle

gewölft am 09.01.2011

         aus Hera vom Kronsberg  x  Aaron vom Leimbachtal 

 

 

Unsere Bira - der Pechvogel des B-Wurfes! Eigentlich hatte sie ihr neues Zuhause und sollte in einem tollen Niederwildrevier jagen..eigentlich.....

...wenn das Unheil am 1. März nicht seinen Lauf genommen hätte! An diesem Abend war ich mit der Welpenschar auf dem Weg zum Zwinger um sie dort zu füttern, als Hera quer in vollem Lauf auf uns zu kam und Bira einfach umrannte. Bira schrie fürchterlich auf - ich schaffte den Rest der Rasselbande schnell in den Zwinger, schnappte Bira und ab ging es zum Tierarzt. Nach eingehender Untersuchung mit Anfertigung eines Röntgenbildes lautete die Diagnose Bänderüberdehnung. Biras Vorderlauf wurde eingegipst und dann ging es wieder nachhause. In der Folgezeit musste der Gips des öfteren erneuert werden, da Madame sich überhaupt nicht schonte und mit dem Klumpfuß genauso schnell unterwegs war wie ihre Geschwister ohne.

Bei der Nachkontrolle ließen wir den Vorderlauf nochmals röntgen. Dabei stellte sich heraus, dass Elle und Speiche gebrochen waren - was man auf dem Röntgenbild, das direkt nach dem Unfall angefertigt worden war, definitiv nicht sehen konnte. Die Brüche schienen glatt verheilt. Merkwürdig war, dass Biras Bein nach einiger Zeit etwas verdreht aussah und sie die Pfote nach außen setzte. Wir führten das auf die Bänderüberdehnung zurück. Und da die zukünftige Besitzerin sich nicht länger hinhalten lassen und ihre Bira endlich zu sich holen wollte, gab ich sie schließlich ab (wenngleich auch ungern, da sie ja noch nicht völlig auskuriert war). Aber die neue Besitzerin versprach, die weitere Behandlung durchführen zu lassen, so dass ich ihr dann doch in vollstem Vertrauen Bira übergab.

Wenige Tage später erhielt ich den Anruf, dass ich Bira sofort zurücknehmen müsse. Mehrere Tierärzte hätten die Hündin untersucht und wären zu dem Ergebnis gekommen, dass sämtliche Bänder des Vorderlaufs gerissen wären und aus Bira niemals ein Vollgebrauchsjagdhund werden würde. Natürlich habe ich nicht einen Moment gezögert, Bira zurück zu nehmen. So fuhr ich am 30. März los, um den kleinen braunen Pechvogel wieder nachhause zu holen.

Die Wiedereingliederung in unser Rudel verlief problemlos. Was uns Sorgen bereitete war ihr Vorderlauf, der sich immer mehr krümmte. Eine Bekannte von mir meinte, ich solle sie doch in der Tierklinik Hofheim vorstellen. Also wurde dort ein Termin vereinbart bei dem Biras Vorderlauf erneut geröngt wurde. Und nun konnten wir sehen, warum er sich verdreht hatte: Die Elle war schneller gewachsen als die Speiche. Am 11. April wurde Bira operiert. Dabei wurde ein Stück der Elle herausgefräst. Bira hat die OP gut weggesteckt und war bereits wenige Stunden danach wieder "Madame 100.000 Volt". Bei den Nachkontrollen zeigten sich die behandelnden Tierärzte sehr zufrieden. Heute ist von der ganzen Sache nichts mehr zu sehen. Der Vorderlauf ist gerade, Bira läuft vollkommen normal. Und: Es war kein einziges Band gerissen!

   

Dieses Knochenstück wurde Bira aus der Elle herausgenommen

 

Bira am Abend des OP-Tages

Die folgenden Tage und Wochen trug Bira vorsichtshalber einen Stützverband

   

   

Bira entwickelt sich hervorragend. Sie ist sehr selbstbewusst und zeigt jetzt schon eine ausgeprägte Raubzeugschärfe. Wasser ist ihr Element - sie schwimmt wie ein Otter. In allem zeigt sie sich vollkommen unbeeindruckt, so ist das Schießen auch kein Problem. Was mir sehr gut an ihr gefällt: Sie ist eine Hündin, die in sich ruht.

Wir hatten nicht geplant, einen Welpen aus dem B-Wurf zu behalten. Nun ist aufgrund der Umstände Bira wieder zu uns zurück gekommen. Sie ist eine wunderschöne, sehr elegante, tief dunkelbraune Hündin mit besten Anlagen. Wie es mit ihr weitergeht? Schaun wir mal.... 

 

Januar 2012:

 

 

31.03.2012: 

Das Training fürs Derby beim DK Klub Kurzhaar Kurmainz hat begonnen. Bei trübem Wetter mit einem eisig-kalten Wind traf sich eine kleine Gruppe Hundeführer im Revier Laubenheim. Bira ist gerade das erste Mal läufig. "Na prima", dachte ich mir, "das wird sicher wieder so ein Spaß werden wie damals mit ihrer Mutter Hera" - die hatte sich während der Läufigkeit übersensibel gezeigt. Doch ich hätte mir keine Gedanken machen müssen - Bira ist nach wie vor "Madame 100.000 Volt" und lässt sich von nichts wirklich beeindrucken. 

      

Die Übungsgruppe

 

Biras Feldsuche

 

DK-Power

 

14. April 2012:

Derby des Klub Kurzhaar Kurhessen e. V. um Wildeck 

Um 5 Uhr klingelte der Wecker, um 5.45 Uhr fuhr ich mit Bira los gen Wildeck-Obersuhl. Und absolut pünktlich um 7.45 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht. Nach dem üblichen Ritual des Meldens beim Prüfungsleiter, Vorlegen der erforderlichen Papiere und Zahlung des Nenngeldes war es Zeit für eine Tasse Kaffee.

Es folgten Begrüßung und Einteilung der Hunde in 2 Gruppen. Wir kamen in Gruppe 2 und Bira wurde an letzte Stelle gesetzt, da sie noch immer läufig ist. Dann Abrücken ins Revier. 

Hier Impressionen des Prüfungstages

Es war ein sehr schöner, harmonischer, aber auch anstrengender Prüfungstag. Bira hat gezeigt, dass sie ein Vollblutjagdhund ist und ich freue mich auf die nun weiter folgende intensive Zeit mit ihr. Ich bin stolz auf mein zierliches braunes Mädchen!

 

26.08.2012:

Solms des Klub Kurzhaar Kurmainz um Hahnheim

 

02.03.2013:

Bira ist bei uns ausgezogen. Mit Tränen in den Augen habe ich sie in ihr neues Zuhause gebracht. Als ich dann aber sah, mit welch überschwänglicher Freude Bira ihr neues Herrchen begrüßt hat, wusste ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Mit dem neuen Zuhause hat sie wirklich das ganz große Los gezogen: Hier ist sie Einzelhund. Sie begleitet ihr Herrchen Paul bei seinen stundenlangen täglichen Reviergängen. Und überhaupt: Überall wo Paul ist, ist Bira! Die beiden haben sich gesucht und gefunden...Und Paul hat sich und Bira jetzt sogar zum Hundeführerlehrgang des hiesigen Jagdvereins angemeldet, damit er sie ordentlich weiter ausbilden und weitere Prüfungen führen kann!

©Deutsch-Kurzhaar von der Spessartquelle